Bordo

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Die Gründung

 

Kleine hübsche Bergdörfer - teilweise verlassen und wiederaufgebaut – gibt es viele. Ein nahezu ganzes Dorf, welches vor der Willkür privater Interessen geschützt werden konnte, das ist hingegen etwas sehr Seltenes. Dies verdanken wir der Gründung der Schweizer Genossenschaft „Dorfgemeinschaft Bordo“, im Juli 1982.

Die Inspiration und den Mut zu diesem Schritt holten sich die 7 Gründungsmitglieder auch bei Begegnungen mit Lehrern des Tibetischen Buddhismus, insbesondere während der Verbrennungszeremonien für den 16. Gyalwa Karmapa in Sikkim.

„Die Genossenschaft hat den Zweck, das ehemals verlassene Dorf „Bordo“ wiederzubeleben.
Sie soll innerhalb der lebendigen Dorfgemeinschaft Raum schaffen für die aktive geistige Entwicklung, die geprägt ist durch den tibetischen Buddhismus der Karma Kagyü-Linie, wie sie von den Lehrern des „Dhagpo Kagyü Mandalas“ unterrichtet und in Bordo praktiziert wird.......Die Genossenschaft unterstützt die ganzheitliche Verwirklichung des Menschen und kann diesem Zweck dienende Kurse und Veranstaltungen zum Wohle der Dorfbewohner und Aussenstehender durchführen.“

Aus dem Gründungsprotokoll vom 6. Juni 1982